N26 Alternative – Welche Alternative gibt es zur deutschen Neobank?

Juli 22, 2022
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N26 ist eine der beliebtesten Neobanken auf dem deutschen Markt und das nicht ohne Grund – denn das kostenfreie „Standard“ Girokonto hat sehr viel zu bieten. Viele Nutzer sind damit sehr zufrieden und verwenden es als Hauptkonto.

Trotzdem macht es Sinn, nach einer Alternative Ausschau zu halten. Wir möchten in diesem Beitrag einmal näher auf N26 eingehen. Außerdem stellen wir Ihnen einige lohnende alternative Kontomodelle vor, die Sie ebenfalls kostenfrei abschließen können.

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Alternativen zu N26 im Überblick:

Wir empfehlen insbesondere die folgenden Alternativen zu N26:

  • Bunq – Ein Allrounder-Konto aus den Niederlanden.
  • DKB – Flexibles Konto einer klassischen Direktbank.
  • Yuh – Mehr als ein Konto für Grenzgänger.
  • comdirect – Flexibles Konto für den Einsatz in Deutschland.
  • Revolut – Die ideale Reisekreditkarte

Ist N26 eine gute Neobank?

N26 wurde 2013 gegründet und war eine der ersten deutschen Neobanken. Der Ansatz war von Anfang an, ein 100 % digitales Banking-Erlebnis zu schaffen und die Bankenbranche auf den Kopf zu stellen. Das ist in jedem Fall gelungen. Heute zählt N26 insgesamt ca. 7 Millionen Kunden in zahlreichen europäischen Ländern.

Dabei bietet N26 verschiedene Kontomodelle an. Neben dem kostenfreien „Standard“, gibt es auch N26 „Smart“, „You“ und „Metal“. Das Konzept ist dabei sehr ähnlich: Bei allen Kontomodellen findet das Banking digital statt. Ausnahmen gibt es für den Telefonsupport, der ab N26 Smart kostenfrei angeboten wird.

Die Unterschiede liegen in den inkludierten Leistungen. Während N26 Standard nur 3 kostenfreie Bargeldabhebungen in der Eurozone pro Monat bietet, lockt N26 Smart bereits mit 5 kostenfreien Bargeldabhebungen. Dasselbe gilt für andere Leistungen. Je teurer das Kontomodell, desto mehr Leistungen werden geboten.

Was die verschiedenen Kontomodelle von N26 im Detail bieten, haben wir bereits hier erläutert.

Fakt ist, N26 ist eine exzellente Neobank, die wir uneingeschränkt weiterempfehlen. Kein Wunder, denn sonst hätte N26 auch keine 8.0 von 10 Punkten im Monito Score erhalten. Insbesondere für den Einsatz innerhalb der Eurozone gibt es wenige Neobanken, die mehr bieten als N26.

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Wir nutzen den Begriff „Neobank“ auch für Unternehmen, die über keine eigene Banklizenz verfügen.

Warum sollte man eine N26 Alternative in Erwägung ziehen?

N26 ist zwar eine gute Neobank, allerdings ist sie auch nicht perfekt. Es gibt zahlreiche Verbesserungspunkte, wie zum Beispiel die Anzahl der kostenfreien Bargeldabhebungen oder der gebotene Wechselkurs bei Auslandszahlungen. Viele Nutzer möchten auch größere Geldbeträge auf einem Girokonto lagern und dabei nicht von einer einzigen Neobank abhängig sein.

Daher macht es durchaus Sinn, eine N26 Alternative in Betracht zu ziehen. Außerdem hat N26 auch einige Nachteile, wie zum Beispiel der oftmals etwas schlecht zu erreichende Support. Glücklicherweise gibt es zahlreiche interessante Alternativen zu N26, von denen wir Ihnen fünf in diesem Beitrag vorstellen werden.

Bunq – Die niederländische N26 Alternative

Bunq ist das N26 der Niederlande und in dem Land die mit Abstand größte Neobank. Heute ist Bunq in vielen Ländern Europas verfügbar – darunter natürlich auch Deutschland. Kontoinhaber mit Wohnsitz in Deutschland erhalten mit Bunq auch eine DE-IBAN. Damit ist die Bunq praktisch genau wie eine deutsche Neobank nutzbar. Zahlungspartnern fällt dabei nicht mal auf, dass die Bank eigentlich in den Niederlanden liegt.

Interessenten können hier aus vier Kontomodellen auswählen, die preislich zwischen 0,00 € und 17,99 € pro Monat liegen. Wir finden das Konto „Easy Bank“ sehr ansprechend, da es vom Leistungsumfang am besten mit N26 Standard vergleichbar ist. Die Kontoführungsgebühr liegt hier jedoch bei 2,99 € pro Monat. Unserer Meinung nach ist das Konto diese Gebühr durchaus wert. Bei Bunq handelt es sich um eine exzellente Neobank, die eine gute Alternative zu N26 ist.

DKB – Die klassische Direktbank

Die DKB ist zwar keine Neobank, jedoch eine exzellente Direktbank mit zahlreichen zufriedenen Kunden. Bei Reisenden war die DKB schon immer beliebt, schließlich ist die Visa der Bank eine exzellente Reisekreditkarte mit tollen Konditionen. Im Vergleich zu N26 und Co. muss sich die App der DKB auch nicht verstecken. Um das DKB Girokonto im vollen Umfang zu nutzen, benötigen Kunden einen Aktivkundenstatus. Diesen erhält man, wenn man jeden Monat mindestens 700 € empfängt.

Aktivkunden der DKB können weltweit kostenfrei bezahlen und Bargeld abheben. Das Beste dabei: Für Aktivkunden fällt auch keine Grundgebühr für die Nutzung des Kontos an. Damit ist das Girokonto der DKB eine exzellente N26 Alternative für Nutzer, die einen monatlichen Umsatz von mindestens 700 € planen, um den Aktivkundenstatus zu behalten.

Nicht-Aktivkunden zahlen eine Gebühr von 4,50 € pro Monat.

Yuh – Die Schweizer Neobank

Yuh ist gar keine deutsche Neobank und deswegen vielen Nutzern auch nicht bekannt. Das ist jedoch sehr schade, da die Neobank aus der Schweiz sehr viel zu bieten hat und auch Nutzern mit Wohnsitz in Deutschland zur Verfügung steht. Yuh bietet ein vollwertiges Schweizer Bankkonto mit der Möglichkeit, Schweizer Franken als Kontowährung zu halten. Außerdem können Kunden ihre Einlagen in zahlreiche andere Währungen wechseln.

Mit der Yuh-Debitkarte kann man weltweit günstig bezahlen und viermal pro Monat in der Schweiz kostenfrei Bargeld abheben. Wir sehen in Yuh nicht nur eine exzellente Bank für Grenzgänger, sondern generell eine tolle Neobank-Lösung und N26-Alternative für alle Interessenten mit Wohnsitz in Deutschland. Lediglich bei regelmäßigen Bargeldabhebungen außerhalb der Schweiz gibt es deutlich bessere Lösungen.

comdirect – Direktbank der Commerzbank

Die comdirect gehört zu Commerzbank und ist auch keine echte Neobank. Allerdings ist sie eine der besten Direktbanken auf dem deutschen Markt. Wie bei der DKB, müssen auch comdirect-Kunden Aktivkundenstatus haben, um auf das vollständige Leistungsangebot der Bank zugreifen zu können. Den Aktivkundenstatus erhält man entweder mit mindestens 700 € Geldeingang pro Monat oder wenn man 3 Zahlungen pro Monat per Apple Pay oder Google Pay tätigt.

Funktionell bietet das Girokonto der comdirect alles was man braucht. Für Aktivkunden ist dies zudem in der Kontoführung kostenfrei. Schade finden wir lediglich, dass Zahlungen in Fremdwährungen grundsätzlich nicht kostenfrei sind und 1.75 % Gebühren mit sich bringen. Bargeldabhebungen sind jedoch auch mit dem kostenlosen comdirect Girokonto kostenfrei. Wir sind der Meinung, dass das Girokonto der comdirect insbesondere für den Einsatz im Inland exzellent geeignet ist.

Revolut – Die ideale Reisekreditkarte

Revolut ist keine deutsche Neobank, sondern hat seinen Sitz in Großbritannien. Für Personen mit Wohnsitz in der EU hat das Unternehmen jedoch eine Banklizenz in Litauen. Revolut-Konten haben daher grundsätzlich eine LT-IBAN. Funktionell hat das Girokonto sehr viel zu bieten. Es ist in der Standard-Version kostenfrei, ermöglicht weltweit kostenfreie Zahlungen zum Mittelkurs und das Abheben von bis zu 200 € an Bargeld pro Monat. Das Beste dabei: Es werden keine Bedingungen gestellt.

Damit ist Revolut ein exzellentes Zweitkonto, was insbesondere auf Reisen sehr praktisch ist. Wer jedoch mehr als 200 € pro Monat an Bargeld abheben möchte, sollte sich eine andere Alternative anschauen. Wir finden das Revolut insbesondere als Zweitkonto in Kombination mit N26 einen exzellenten Leistungsumfang bietet. Unserer Meinung nach kann man mit der Neobank nichts falsch machen.

Monitos Empfehlungen: Die besten N26 Alternativen für verschiedene Nutzergruppen

Die Anforderung an ein Bankkonto unterscheiden sich von Person zu Person. Daher sollten Sie sich genau überlegen für welchen Anbieter Sie sich entscheiden. Wir haben unsere Neobank-Empfehlungen in unterschiedliche Anwendungsfälle für Sie aufgeteilt:

Bunq – Der Allrounder

Die Neobank Bunq bietet etwas für alle Interessenten. Leider sind die Kontomodelle mit physischer Karte allesamt kostenpflichtig. Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine sehr flexible Neobank, die die Bedürfnisse der meisten Nutzer abdecken sollte. Wer nach einem Allrounder sucht, um N26 als Bank komplett zu ersetzen, findet in Bunq eine exzellente Option.

DKB – Das Girokonto für Reiselustige

Wer regelmäßig verreist, sollte einen Blick auf die DKB werfen. Das kostenfreie Girokonto der DKB und die zugehörige Visa bieten exzellente Konditionen im Ausland. Das setzt jedoch voraus, dass man 700 € Mindestgeldeingang pro Monat erwartet. Die DKB hat auch im Inland sehr viel zu bieten und das kostenfreie Girokonto ist definitiv ein echter Allrounder unter den N26 Alternativen.

Yuh – Das Girokonto für Grenzgänger

Wer in der Schweiz arbeitet und in Deutschland lebt, findet in Yuh ein exzellentes Girokonto mit zahlreichen Vorteilen. Uns spricht insbesondere an, dass die Nutzung innerhalb der Schweiz komplett kostenfrei ist. Außerdem lohnt sich Yuh für Nutzer, die Euro in Schweizer Franken wechseln möchten, um sich finanziell abzusichern. Damit ist Yuh eine sehr interessante N26 Alternative.

Fazit

N26 ist ohne Frage eine exzellente Neobank mit zahlreichen Vorteilen. Allerdings gibt es auch sehr interessante Alternativen, die Interessenten in Betracht ziehen sollten. Wir finden, dass es sich besonders lohnt, die individuellen Vorteile mehrerer Neobanken miteinander zu kombinieren, um das Maximum aus kostenfreien Girokonten zu holen.

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