Revolut Alternativen: Welche Banken sind besser?

Juli 22, 2022
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Revolut ist nicht grundlos eine der besten Neobanken auf dem Markt. Der Anbieter aus Großbritannien bietet sehr flexible Konten, die sich insbesondere für Vielreisende auszahlen. Allerdings nutzen auch viele Menschen Revolut als Hauptkonto.

Obwohl Revolut sehr gut ist, macht es definitiv Sinn, nach Alternativen Ausschau zu halten. Wir möchten diesen Beitrag nutzen und näher auf Revolut eingehen. Außerdem stellen wir Ihnen einige Konkurrenten vor, deren Kontomodelle Sie ebenfalls kostenfrei abschließen können.

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Alternativen zu Revolut auf einen Blick:

Wir empfehlen insbesondere die folgenden Revolut Alternativen:

  • Bunq – Die Allrounder-Neobank aus den Niederlanden.
  • DKB – Die Direktbank mit Konto für Vielreisende.
  • N26 – Die größte Neobank Deutschlands.
  • Yuh – Mehr als ein Konto für Grenzgänger.
  • comdirect – Flexible Direktbank für Personen in Deutschland.

Lohnt sich Revolut?

Revolut wurde im Jahr 2015 gegründet und zählt inzwischen über 20 Millionen Privatkunden. Damit ist es das größte Fintech-Unternehmen in ganz Europa. Die Idee hinter Revolut ist, digitales Banking in den Mittelstand zu bringen. Das ist in jedem Fall gelungen, denn Revolut betreibt gar keine Filialen.

Kunden können dabei zwischen vier Kontomodellen wählen. Neben dem kostenfreien „Standard“, gibt es „Plus“, „Premium“ und „Metal“. Abgesehen von dem eigentlichen Banking, bietet Revolut auch eine Vielzahl an anderen Leistungen. Dazu zählen zum Beispiel Investitionsangebote und Versicherungen, die über die App vertrieben werden.

Die einzelnen Kontomodelle unterscheiden sich an den inkludierten Leistungen. Während „Standard“ bspw. die Möglichkeit bietet, pro Monat 200 € an Bargeld zu beziehen, liegt das Limit für „Premium“-und „Metal“-Kunden bereits bei 400 € bzw. 800 € pro Monat. Grundsätzlich gilt: Je teurer die monatliche Pauschale, desto mehr Leistungen werden geboten. Als Kunde sollte man sich genau überlegen, welche Leistungen man überhaupt jeden Monat benötigt und dann darauf aufbauend das richtige Paket auswählen.

Wann sich die kostenpflichtigen Revolut-Kontomodelle lohnen, haben wir bereits hier thematisiert.

Alles in allem lässt sich sagen, dass Revolut eine exzellente Neobank ist, die sich für verschiedene Anwendungsfälle lohnt. Das sieht man auch daran, dass Revolut einen exzellenten Monito-Score mit 8.6 von 10 Punkten vorweisen kann.

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Wir nutzen den Begriff „Neobank“ auch für Unternehmen, die über keine eigene Banklizenz verfügen.

Wann sollte man eine Revolut Alternative suchen?

Revolut ist eine exzellente Neobank, jedoch nicht perfekt. Es gibt zahlreiche Verbesserungspunkte. Dazu zählt bspw. die Tatsache, dass man bei Revolut Standard nur einen Betrag von 200 € pro Monat kostenfrei abheben kann. Zahlreiche andere Neobanken bieten eine feste Anzahl an kostenfreien Bargeldabhebungen pro Monat an. Das ist ein enormer Vorteil, da man so insgesamt deutlich höhere Beträge kostenfrei beziehen kann. Viele Nutzer möchten außerdem keine größeren Beträge auf einem einzelnen Girokonto lagern.

Es macht aus diesen Gründen durchaus Sinn, Revolut Alternativen in Betracht zu ziehen. Wir empfehlen verschiedene Neobanken miteinander zu kombinieren, um das Maximum aus kostenfreien Angeboten herauszuholen. So kann man auch den Erwerb eines kostenpflichtigen Kontomodells umgehen.

Bunq – Revolut Alternative aus den Niederlanden

In den Niederlanden ist Bunq sehr beliebt. Die Neobank steht heutzutage allerdings auch Personen mit deutschem Wohnsitz zur Verfügung. Wer in Deutschland lebt, erhält bei Bunq sogar ein DE-IBAN. Damit ist Bunq praktisch wie eine deutsche Bank nutzbar und Zahlungspartnern fällt nicht mal auf, dass die Bank eigentlich in den Niederlanden sitzt.

Bei Bunq kann man aus vier Kontomodellen auswählen, die preislich zwischen 0,00 € und 17,99 € liegen. „Easy Bank“ ist das attraktivste Kontomodell und funktionell mit Revolut vergleichbar. Allerdings ist dies nicht kostenfrei, sondern für 2,99 € pro Monat verfügbar. Wir finden jedoch, dass das Konto dies in jedem Fall wert ist und es sich bei Bunq um eine exzellente Neobank handelt. Wer eine Revolut Alternative sucht und auf die Multi-Währungs-Funktionen verzichten kann, sollte hier durchaus zugreifen.

DKB – Exzellente Direktbank mit guten Auslandskonditionen

Wer einfach nur nach einem Girokonto mit exzellenten Konditionen im In- und Ausland sucht, wird bei der DKB fündig. Das Girokonto der DKB ist für Aktivkunden kostenfrei. Wer monatlich bis zu 700 € darauf empfängt, gilt als „Aktivkunde“ und erhält nochmal besonders gute Konditionen. Dazu gehören das weltweit kostenfreie Bezahlen und Bargeld abheben. Nicht Aktivkunden zahlen bei der DKB 4,50 € pro Monat.

Vielreisende kommen jedoch besonders auf ihre Kosten. Da die Gebührenstruktur der DKB für Nicht-Aktivkunden jedoch nicht sehr attraktiv ist, empfehlen wir die Bank nur für Personen, die planen, mindestens 700 € im Monat darauf zu empfangen. Alles in allem ist die DKB eine exzellente Revolut Alternative.

Yuh – Das Schweizer Multi-Währungs-Konto

Yuh erinnert uns sehr stark an Revolut. Das Multi-Währungs-Konto aus der Schweiz ist auch für Personen mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich verfügbar und bietet zahlreiche interessante Features. Es handelt sich um ein vollwertiges Schweizer Bankkonto mit einer Schweizer Bankverbindung. Die Kontowährung ist zwar der Schweizer Franken, Kunden können jedoch mit wenigen Klicks Guthaben günstig in andere Währungen wechseln.

Die Yuh-Debitkarte erlaubt es zudem, weltweit kostengünstig zu bezahlen und viermal pro Monat in der Schweiz kostenfrei Bargeld abzuheben. Unserer Meinung nach handelt es sich bei Yuh nicht nur um eine exzellente Bank für Grenzgänger, sondern um eine allgemein sehr gute Neobank-Lösung und Revolut Alternative. Lediglich Nutzern mit regelmäßigen Bargeldabhebungen würden wir andere Alternativen empfehlen.

comdirect – Die flexible Direktbank

Die comdirect gilt als eine der besten und größten Direktbanken auf dem Markt. Ähnlich wie bei der DKB, sollten auch Kunden der comdirect über einen Aktivkundenstatus verfügen. Ohne diesen entfällt die kostenlose Kontoführung. Um Aktivkunde bei der comdirect zu sein, muss man entweder 700 € pro Monat empfangen oder monatlich mindestens 3 Apple- oder Google-Pay-Zahlungen tätigen.

Funktionell bietet das comdirect Girokonto alles was man braucht, wenn man hauptsächlich Zahlungen in Deutschland tätigt. Die meisten Leistungen sind dabei kostenfrei. Schade finden wir lediglich, dass für Zahlungen im Ausland Gebühren in Höhe von 1,75 % fällig werden. Als Revolut Alternative eignet sich das comdirect Girokonto nur, wenn man selten vereist und es primär im Inland einsetzt.

N26 – Die beliebteste Neobank Deutschlands

Mit insgesamt ca. 7 Millionen Kunden ist N26 das größte Fintech-Unternehmen in Deutschland. Das kostenfreie Konto „Standard“ erfüllt die Banking-Bedürfnisse der meisten Verbraucher schon sehr gut. Vorausgesetzt ist, dass man nur selten damit vereist. Für Bargeldabhebungen im Ausland fallen nämlich Gebühren in Höhe von 1,75 % an.

In Deutschland sind bis zu 3 Bargeldabhebungen pro Monat inklusive. Das ist schon deutlich besser als der Freibetrag in Höhe von 200 € pro Monat von Revolut. Zahlungen per Karte sind mit N26 Standard weltweit kostenfrei möglich. Insgesamt handelt es sich bei N26 Standard um eine exzellente Revolut Alternative für Nutzer, die ihr Bankkonto nur selten im Ausland nutzen möchten und nicht planen, von den Multi-Währungs-Optionen Gebrauch zu machen.

Monitos Empfehlungen: Revolut Alternativen für verschiedene Nutzer

Nutzer haben komplett unterschiedliche Anforderungen an Bankkonten. Daher sollten Sie genau überlegen, wofür Sie ein Bankkonto überhaupt benötigen. Anschließend gilt es die Anbieter zu vergleichen und sich für eine passende Option zu entscheiden. Wir haben unsere Empfehlungen einmal geordnet und zeigen Ihnen, welche Bank zu welchem Nutzungsbedürfnis passt:

DKB – Das Girokonto für Reiseliebhaber

Wer gerne verreist, findet im Girokonto der DKB einen absolut zuverlässigen Begleiter. Dies setzt voraus, dass man mindestens 700 € pro Monat empfängt und den Aktivkundenstatus erhält. Mit der DKB Visa zahlt man im Ausland kostenfrei und hebt auch noch kostenfrei Bargeld ab. Damit können die wenigsten kostenfreien Girokonten mithalten. Aber auch im Inlandseinsatz hat das Girokonto der DKB sehr viel zu bieten. Wir sind uns daher sicher, dass es sich dabei um eine exzellente Revolut Alternative handelt.

Bunq – Der solide Allrounder

Die Neobank Bunq bietet etwas für alle Interessenten. Die Kontomodelle mit physischer Karte sind leider allesamt kostenpflichtig. Möchte man die 2,99 € pro Monat für EasyBank investieren, erhält man damit ein exzellentes Girokonto, das die alltäglichen Bedürfnisse in jedem Fall abdecken sollte. Wer nach einem Allrounder sucht, um Revolut als Hauptkonto zu ersetzen, kann bei Bunq in jedem Fall guten Gewissens zugreifen.

Yuh – Multi-Währungs-Konto für Grenzgänger

Wer oft in der Schweiz ist, sollte beim Girokonto von Yuh unbedingt zugreifen. Das Multi-Währungs-Konto ist ein funktionsfähiges Schweizer Bankkonto, mit dem Sie beim Zahlen in der Schweiz von besonders attraktiven Konditionen profitieren. Allerdings lohnt es sich auch für Nutzer, die einfach nur Vermögen in Schweizer Franken halten oder von der Stabilität eines Schweizer Bankkontos profitieren möchten.

Fazit

Revolut ist eine exzellente Neobank mit einigen sehr attraktiven Kontomodellen. Dennoch ist es ratsam, einige Alternativen in Betracht zu ziehen. Wir sind auch der Meinung, dass es sich unglaublich lohnt, verschiedene Neobanken miteinander zu kombinieren, um das Maximum aus kostenfreien Girokonten zu holen. So kann man Kontoführungsgebühren möglichst lange vermeiden!

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