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Mehr erfahrenWenn Sie einmal Geld in die Niederlande, nach Frankreich, nach Österreich oder ein anderes Land innerhalb der SEPA-Zone überwiesen haben, werden Sie eventuell annehmen, dass Auslandsüberweisungen generell unkompliziert und kostengünstig sind. Das ist leider nicht der Fall.
Entscheidend ist dabei das Zielland. Möchten Sie Eurobeträge innerhalb Europas überweisen, ist dies meist sogar kostenfrei. Deutlich teurer wird es allerdings, wenn Sie Geld in das außereuropäische Ausland überweisen möchten. Denn dabei fallen neben hohen Grund-, und Empfangsgebühren, oftmals auch enorme Wechselkursaufschläge an.
Banken nutzen die Wechselkurse, um unbemerkt Gebühren zu erheben. Leider kennen nämlich nicht alle Kunden den Marktmittelkurs und können einschätzen, ob es eine Differenz zwischen diesem und dem Wechselkurs ihrer Bank gibt.
Wie Sie Geld ins Ausland überweisen und was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag. Viel Spaß! 💸
Möchten Sie Geld in das europäische Ausland überweisen, ist dies in der Regel kinderleicht. Entscheidend dabei ist, ob Sie eine SEPA-Überweisung ausführen können. Zum SEPA-Raum zählen insgesamt 36 Staaten, darunter auch alle 27 EU-Länder. Möchten Sie bei Ihrer Hausbank eine SEPA-Überweisung in Auftrag geben, macht es keinen Unterschied, ob Sie Geld innerhalb Deutschlands oder in ein anderes SEPA-Land überweisen.
Allerdings gibt es dennoch einen Aspekt zu beachten: SEPA-Überweisungen können nur in Euro durchgeführt werden. Möchten Sie bspw. Geld in die Schweiz oder nach Polen versenden, muss noch eine Währungsumrechnung durchgeführt werden. In der Regel übernimmt die Empfängerbank die Umrechnung der SEPA-Überweisung in die lokale Landeswährung. Der Wechselkurs ist dabei für den Absender der Überweisung oft nicht ersichtlich. Somit lässt sich nicht exakt sagen, wie viel Schweizer Franken bei einer SEPA-Überweisung von Deutschland in die Schweiz letztendlich ankommen.
Die Empfängerbank nutzt dies ebenfalls zu ihrem Vorteil und verrechnet in der Regel einen Wechselkursaufschlag beim Wechseln von Euro in die lokale Landeswährung.
Um eine SEPA-Überweisung in das Ausland zu beauftragen, gehen Sie wie bei einer Inlandsüberweisung vor. Sie müssen lediglich die IBAN des Zahlungsempfängers angeben und dann sollte die Überweisung innerhalb eines Werktages ankommen.
Möchten Sie dagegen Geld in Drittländer außerhalb der SEPA-Zone überweisen, ist dies deutlich komplizierter und kostspieliger. Dabei müssen Banken auf das SWIFT-Netzwerk zugreifen. Oftmals sind außerdem noch Zwischenbanken involviert, die für die Abwicklung eine Gebühr verlangen.
Der größte Faktor für zusätzliche Gebühren, ist jedoch der Wechselkurs. In der Regel übernimmt die Bank des Überweisenden die Umrechnung in die Währung des Ziellandes. Dabei werden, wie von Banken gewohnt, oftmals Wechselkurse mit Aufschlägen verrechnet. Dazu kommen auch noch Grundgebühren der Bank des Überweisenden, Gebühren auf der Seite der Empfängerbank und ggf. Gebühren für die Zwischenbanken.
Die Gesamtkosten einer Auslandsüberweisung lassen sich daher in der Regel nicht präzise im Voraus einschätzen. Banken bieten jedoch verschiedene Abrechnungsmodelle an, um sicherzustellen, dass ein vorher festgelegter Betrag beim Empfänger ankommt. Mehr dazu aber später.
Um eine SWIFT-Überweisung zu beauftragen, muss man das eigene Online-Banking nutzen oder eine einen Überweisungsträger ausfüllen. Viele Banken verlangen eine vorherige Verifizierung, um Auslandsüberweisungen freizuschalten. Damit sollen finanzielle Schäden durch Fehler oder Betrugsmaschen vermieden werden.
Wenn man Auslandsüberweisungen im Online-Banking aktiviert hat, kann man diese über die normale Eingabemaske für Überweisungen beauftragen. Dafür benötigt man mindestens folgende Angaben:
Darüber hinaus fragen einige Banken noch zusätzliche Informationen, wie die Adresse des Empfängers oder den Namen der Bank ab. Diese werden jedoch in der Regel nicht für die eigentliche Überweisung verwendet und dienen nur der Dokumentation.
Die Kosten für Auslandsüberweisungen variieren. Dabei gibt es viele verschiedene Faktoren. Es lässt sich also pauschal nicht sagen, wie hoch die Gesamtkosten einer Auslandsüberweisung ausfallen werden. In der Regel fallen folgende Kosten an:
Wir haben die Kosten für eine beispielhafte Überweisung in Höhe von 2500 € von der Sparkasse Köln Bonn an ein Bankkonto bei der Bank of America in den USA errechnet. Diese fallen wie folgt aus:
Die Grundgebühren haben den größten Einfluss auf die Gesamtkosten einer Auslandsüberweisung.
Bei der Sparkasse fallen einmal 1,5 ‰ des Gesamtbetrags (oder mindestens 12,50 €) dafür an. Außerdem werden nochmal 0,25 ‰ (aber maximal 2,50 €) als Courtage für die Währungsumrechnung erhoben.
Bei der Gesamtsumme von 2500 € sind das Grundgebühren in Höhe von 15,00 €.
Der heutige EUR-USD-Kurs liegt bei 1,048 US-Dollar pro Euro. Die Sparkasse bietet jedoch nur 1,045 US-Dollar pro Euro an. Der Wechselkursaufschlag liegt demnach bei ca. 0.30%. Beim Umtausch der Gesamtsumme fallen also ca. 7,50 € Gebühren in Form von Wechselkursaufschlägen an.
Das ist verhältnismäßig niedrig. Viele Banken berechnen auch noch deutlich höhere Wechselkursaufschläge.
Die Wechselkursaufschläge in exotischeren Währungen bei der Sparkasse sind in der Regel auch etwas höher. Wir empfehlen vor jeder Überweisung einen Blick auf das aktuelle Devisenblatt zu werfen und die Gebühren zu errechnen.
Die Gebühren für Zwischenbanken sollten Sie individuell bei Ihrer Sparkasse erfragen. Wir nehmen diese daher nicht in unsere Kalkulation mit auf.
Die Bank of America berechnet 16 US-Dollar pro eingehender SWIFT-Überweisung. Das sind in etwa 15.31 €. Die Empfangsgebühr variiert je nach Bank. Daher sollten Sie den Zahlungsempfänger vor der Überweisung bitten, die genauen Gebühren zu erfragen.
Die Gesamtkosten für die Auslandsüberweisung betragen 37,81 €. Das entspricht in etwa 1,50 % der Überweisungssumme. Der Zahlungsempfänger würde 2569 US-Dollar bei dieser Überweisung erhalten.
Bei Auslandsüberweisungen gibt es drei Entgeltregelungen. Diese bestimmen, welche Partei für die anfallenden Gebühren aufkommt.
Bei der Entgeltregelung BEN bezahlt der Zahlungsempfänger für die Gebühren.
SHARE bedeutet, dass die Gebühren zwischen dem Zahler und dem Zahlungsempfänger aufgeteilt werden.
Die Entgeltregelung OUR legt fest, dass der Zahler für die Gebühren aufkommt. In der Regel wird dies über eine Kostenpauschale gelöst.
Wenn Sie bei einer Auslandsüberweisung keine Entgeltregelung festlegen, geht Ihre Bank von einer SHARE-Überweisung aus. Sie zahlen dann die Grundgebühren und den Wechselkursaufschlag, während der Empfänger die Gebühren seiner Bank und eventuell auch die Gebühren der Zwischenbank übernimmt.
Die Dauer von Auslandsüberweisungen kann variieren. Auch hier gibt es keine pauschale Antwort. Grundsätzlich sollten Sie mit maximal 5 Werktagen rechnen. Es kann allerdings auch durchaus sein, dass SWIFT-Überweisungen innerhalb weniger Stunden gutgeschrieben werden.
Wenn Sie eine genauere Auskunft benötigen, sollten Sie im Voraus mit Ihrem Bankberater sprechen. Oftmals können Banken die Überweisungsdauer ungefähr einschätzen, wenn sie das Zielland kennen.
Fakt ist, die Ankunft von SWIFT-Überweisungen lässt sich schlecht planen. Möchten Sie, dass Ihr Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt bei dem Zahlungsempfänger im Ausland ankommt, sollten Sie daher möglichst über ein lokales Bankkonto im Zielland verfügen. In einigen Ländern können Sie ohne große Hürden ein Auslandskonto eröffnen.
Auslandsüberweisungen sind in der Regel relativ teuer und dauern oftmals mehrere Tage. Glücklicherweise gibt es zahlreiche bessere Optionen, mit denen Sie Geld bei Ihrer Auslandsüberweisung sparen und diese gleichzeitig deutlich schneller ankommt.
Dabei greifen Sie am besten auf einen Geldtransfer-Dienstleister wie Remitly, WorldRemit oder Paysend zurück. Diese bieten oftmals einen besseren Wechselkurs an und berechnen niedrigere Grundgebühren als klassische Banken. Sie sparen damit also bares Geld.
Außerdem werden Geldtransfers in der Regel deutlich schneller als Auslandsüberweisungen gutgeschrieben. Das liegt daran, dass man in der Regel gar kein Geld grenzüberschreitend überweist.
Geldtransfer-Anbieter haben Bankkonten in mehreren Ländern. Sie würden in dem oben genannten Beispiel Geld an ein deutsches Bankkonto des Anbieters überweisen, dieser würde dann eine Überweisung von seinem lokalen Konto in den USA an den ursprünglichen Zahlungsempfänger durchführen. Da Geldtransfer-Dienstleister als „Mittelmänner“ agieren, können Sie als Kunde Geld schneller und günstiger ins Ausland überweisen.
Da es sich innerhalb der USA um eine lokale Überweisung handelt, fallen außerdem keine Empfangsgebühren bei der Empfängerbank an.
Es ist manchmal einfach notwendig, Geld ins Ausland zu überweisen. Allerdings empfehlen wir Ihnen, möglichst klassische Auslandsüberweisungen zu vermeiden. Nutzen Sie stattdessen die Monito-Suchmaschine, um den günstigsten und schnellsten Anbieter für Ihren Geldtransfer zu finden. So vermeiden Sie die hohen Gebühren und können sich sicher sein, dass Ihr Geld in kürzester Zeit beim Empfänger ankommt.
Der Vergleich von internationalen Geldtransferdienstleistern ist unsere Spezialität und dementsprechend viel Expertise haben unsere Experten in Sachen Auslandsüberweisungen. Hier sind einige unserer wichtigsten Tipps zum Thema:

Die Transferdauer einer internationalen Überweisung variiert je nach Überweisungsart, Dienstleister, Empfangsart und den Ländern, zwischen denen die Auslandsüberweisung stattfindet.
In unserem Guide erfahren Sie alles rund ums Thema und wertvolle Tipps, wenn die Überweisung einmal schneller gehen soll.

N26 ist die wohl beliebteste Neo-Bank im deutschsprachigen Raum. Und tatsächlich besticht N26 durch seine Nutzerfreundlichkeit, Kundensupport und kostengünstige Kontoführung.
Doch wie steht es um die Kosten einer Auslandsüberweisung? In unserem Testbericht haben wir uns das genauer angesehen.

PayPal ist für Geldtransfers innerhalb der Eurozone relativ praktisch, jedoch eine übermäßig teure Option für internationale Überweisungen.
Unser PayPal-Testbericht zeigt Ihnen die Vor- und Nachteile des beliebten Dienstleisters und stellt Ihnen die günstigeren Alternativen vor.

Postbank Konten kosten eine monatliche Grundgebühr. Gleichzeitig haben viele Kunden das Gefühl, dass die Leistungen der Bank immer weniger werden.
Was Sie beim Kündigen Ihres Bankkontos beachten müssen, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Spoiler: Die Anleitung gilt auch für viele andere klassische Banken!
Grundsätzlich gibt es bei Auslandsüberweisungen kein Limit. Sie können also so viel Geld in das Ausland überweisen, wie sie möchten. Ab einer Gesamtsumme von 12.500 € sollten Sie allerdings die AWV-Meldepflicht beachten. Höhere Überweisungen müssen Sie nämlich bei der Bundesbank melden. Keine Angst: Die Meldung dient nur statistischer Aufzeichnungen. Steuern oder andere Abgaben werden nicht fällig.
Die erforderlichen Angaben für eine Auslandsüberweisung unterscheiden sich anhand des Ziellandes. Wenn Sie Geld als SEPA-Überweisung von Deutschland nach Österreich überweisen möchten, benötigen Sie lediglich den vollständigen Namen und die IBAN des Zahlungsempfängers. Für eine grenzüberschreitende Überweisung in die USA oder ein anderes Drittland benötigen Sie neben dem Namen und der Kontonummer (IBAN falls verfügbar) des Empfängers auch die Bankleitzahl (BIC falls verfügbar). Darüber hinaus erwartet Ihre Bank Angaben zur Entgeltregelung, einen Verwendungszweck und in wenigen Fällen die Wohnadresse des Empfängers.
Wann Sie damit rechnen können, dass eine Auslandsüberweisung bei dem Empfänger ankommt, hängt von dem jeweiligen Zielland und ihrer Hausbank ab. Die DKB gibt bspw. an, dass Auslandsüberweisungen in 3 bis 5 Tagen bei dem Empfänger ankommen sollten. Eine genaue Auskunft erhalten Sie in der Regel telefonisch bei ihrem Bankberater. Wir empfehlen Ihnen allerdings bei Monito verschiedene Transfer-Dienstleister zu vergleichen und Ihre nächste Auslandsüberweisung in Echtzeit durchzuführen!
Wer die Kosten einer Auslandsüberweisung trägt hängt von der gewählten Entgeltregelung ab. Mit der Entgeltregelung „OUR“ übernehmen Sie als Zahler die vollen Kosten der Überweisung. Die Entgeltregelung „BEN“ gibt die Gesamtkosten dagegen an den Zahlungsempfänger ab. Möchten Sie die Kosten aufteilen, sollten Sie die Entgeltregelung „SHARE“ wählen. Transfer-Dienstleister, wie Wise oder Currencyfair geben die Gesamtkosten grundsätzlich an den Zahler ab.
Sie müssen Auslandsüberweisungen mit einem Gesamtwert von über 12.500 € bei der Bundesbank melden. Dies können Sie telefonisch unter (0800) 1234-111 machen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel zur AWV-Meldepflicht.
Nein! Bei Ihrer Hausbank erwarten Sie hohe Gebühren und lange Wartezeiten für Auslandsüberweisungen. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall einen Transfer-Dienstleister zu nutzen, um bares Geld zu sparen! Nutzen Sie unsere Suchmaschine, um den günstigsten oder schnellsten Anbieter zu finden.
Nein, auch mit einem Fremdwährungskonto fallen noch hohe Gebühren für Auslandsüberweisungen an. Da Sie ggf. in der Währung des Ziellandes überweisen, entfällt vorerst die Währungsumrechnung. Diese fällt jedoch nicht komplett weg – stattdessen wird sie mit einer „Einzahlungsgebühr“ oder monatlichen Kosten verrechnet. Da die normalen Grundgebühren Ihrer Bank auch mit einem Fremdwährungskonto anfallen, zahlen Sie weiterhin sehr hohe Gebühren. Mehr dazu lesen Sie in unserem Vergleich der beliebtesten Fremdwährungskonten in Deutschland.
Nicht jede Neobank bietet auch günstige Konditionen für Auslandsüberweisungen an. Wenn Sie ein Konto bei N26, Monese oder Neon (Schweiz) führen, werden Ihre Auslandsüberweisungen in der Regel mit Wise abgewickelt. Das ist im Vergleich zu herkömmlichen Banken deutlich günstiger. Die bekannte Neobank Revolut verzichtet dagegen auf eine Kooperation mit Wise und hat daher relativ intransparente Gebühren für Auslandsüberweisungen. Verschiedene Neobanken vergleichen wir hier.
In vielen Fällen sind Auslandsüberweisung aus der Schweiz deutlich teurer als bei deutschen Banken. Wenn Sie darüber hinaus keinen Wohnsitz in der Schweiz haben, müssen Sie sich auf sehr hohe Kontoführungsgebühren gefasst machen. Ein Schweizer Bankkonto können Sie aber grundsätzlich problemlos eröffnen. Ob sich dies lohnt, ist eine andere Frage.
Sie kennen die oft unverschämten Kosten für Überweisungen ins Ausland wahrscheinlich nur zu gut. Nachdem sie 2013 selbst mit dieser Frustration konfrontiert waren, starteten die Monito-Gründer François, Laurent und Pascal eine Geldtransfer-Suchmaschine, um die besten Geldtransferdienste auf der ganzen Welt zu vergleichen.
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