Das beste Fremdwährungskonto 2021 – Der Monito-Vergleich💶🔥

Jun 29, 2021

Tätigen Sie regelmäßig Auslandsüberweisungen? Empfangen Sie vielleicht regelmäßige Zahlungen in Fremdwährungen? Oder möchten Sie einfach nur Geldbeträge in einer ausländischen Währung halten? Dann kann ein Fremdwährungskonto eine interessante Option für Sie sein.

Bis vor einigen Jahren waren Fremdwährungskonten Unternehmen vorbehalten, die ihre Geschäftsbeziehungen in das Ausland unterhalten wollten. Heutzutage gibt es in Deutschland aber einige Banken, die auch Privatpersonen den Handel mit ausländischen Währungen ermöglichen.

Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten und die passende Option auszuwählen. In diesem Beitrag vergleichen wir daher die besten Fremdwährungskonten in Deutschland und erklären Ihnen die Vor- und Nachteile. Außerdem stellen wir Ihnen einige lohnende Alternativen vor, mit denen Sie sicherlich sehr viel Geld sparen können.

Sie möchten detaillierte Informationen zu einzelnen Fremdwährungskonten erhalten? Dann werfen Sie doch einen Blick auf unsere anderen Reviews:

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Die Fakten zum Fremdwährungskonto im Überblick:

  • Fremdwährungskonten ermöglichen es Kontoinhabern an Wechselkursschwankungen zu profitieren.
  • Fremdwährungskonten lohnen sich in erster Linie für Menschen, die einen direkten Bezug zum Ausland haben und oft in Fremdwährungen bezahlen.
  • Viele Fremdwährungskonten sind nicht an den Zahlungsverkehr angebunden und eignen sich daher nicht für Auslandsüberweisungen.
  • Banken berechnen oft Wechselkursaufschläge, die für Kontoinhaber oft unbemerkt bleiben.

Fremdwährungskonto: Was ist das?

Ein Fremdwährungskonto ist eigentlich jedes Konto, das bei einer lokalen Bank in einer fremden Währung geführt wird. In Deutschland sind das bspw. alle Konten, die nicht in Euro geführt werden. Hierfür haben sich außerdem verschiedene Begriffe durchgesetzt. Gängig sind zum Beispiel „Währungsanlagekonto“, „Devisenkonto“ oder einfach nur „Währungskonto“.

Wann lohnt sich ein Fremdwährungskonto wirklich?

Viele Banken sehen Fremdwährungskonten als Mittel der Geldanlage und eine Möglichkeit, um von variierenden Devisenkursen zu profitieren. Dabei ist die Idee simpel: Sie tauschen Euro in eine Fremdwährung, wenn der Kurs niedrig ist und verkaufen sie, sobald der Kurs angestiegen ist. Doch in der Praxis ist dies oft nicht möglich, da Wechselkursschwankungen in der Regel unvorhersehbar sind und die Wechselgebühren der meisten Anbieter den möglichen Gewinn bereits neutralisieren.

Doch wofür lohnt sich ein Fremdwährungskonto dann? Wir finden, dass sich Fremdwährungskonten in erster Linie für Menschen lohnen, die einen finanziellen Bezug zum Ausland haben. Wer bspw. eine Familie im Ausland hat und regelmäßig mit Geldbeträge in einer fremden Währung handelt, kann von einem Fremdwährungskonto profitieren. Das Gleiche wäre auch für Kreditzahlungen und andere Verbindlichkeiten oder aber den Gehaltsempfang, bzw. regelmäßige eingehende Überweisungen aus dem Ausland denkbar.

Auch wenn einige Banken keine direkten Auslandsüberweisungen von ihren Fremdwährungskonten zulassen, kann es oft praktisch sein, den jeweiligen Betrag bereits im Voraus gewechselt zu haben. So hat man nämlich die Gewissheit, dass keine Wechselkursschwankungen auftreten, die in letzter Minute viel Geld kosten können.

Beim Vergleich verschiedener Banken werden wir also in erster Linie auf die Konditionen und Funktionen blicken, denn diese sind für viele Menschen sehr relevant.

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Fremdwährungskonten im Vergleich: Welches ist das beste?

Man kann pauschal nicht sagen, dass die Fremdwährungskonten einer Bank besser als die einer anderen sind. Grundsätzlich sollte man Fremdwährungskonten nämlich immer anhand der Anforderungen vergleichen. Möchte man bspw. Schweizer Franken in regelmäßigen Abständen empfangen, kann man das Währungsanlagekonto der comdirect-Bank oder das Währungskonto der Consorsbank nicht verwenden – denn diese Banken bieten den Schweizer Franken gar nicht an. Andere Banken bieten den Franken dagegen an, erlauben jedoch keine eingehenden Überweisungen.

Dazu kommt die Tatsache, dass sich die Gebühren vieler Banken stark unterscheiden und oft eine hohe Belastung für den Endkunden darstellen. 

Wie Sie sehen, ist das Thema komplex. Dennoch gibt es einige Anbieter, die wirklich attraktive Leistungen bieten. Allerdings gibt es auch lohnendere Alternativen, die finanzielle und funktionelle Vorteile haben. Dazu später mehr.

Die Vergleichskriterien für Fremdwährungskonten

Sie fragen sich sicher, wie man die Angebote verschiedener Banken miteinander vergleichen kann, wenn die Anforderungen und Konditionen an Fremdwährungskonten so unterschiedlich sind. Das ist in der Tat gar nicht so einfach. In unserem Vergleich haben wir in erster Linie folgende Faktoren einbezogen:

·       Anzahl der verfügbaren Währungen

Wir wissen, dass die meisten Menschen nur eine bestimmte Währung benötigen. Viele Währungen erhöhen jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass die jeweilige Währung auch unterstützt wird.

·       Benötigen Sie ein Girokonto bei der Bank?

·       Gebühren (Kontoführungsgebühr, Gebühren für die Einzahlung, Wechselkursaufschläge)

·       Funktionalität (Auslandsüberweisungen, Zahlungseinsatz, etc.)

Anhand dieser Kriterien vergleichen wir 8 Anbieter klassischer Fremdwährungskonten.

- Commerzbank

- comdirect

- Consorsbank

- Fidor Bank

- Deutsche Industriebank

- Augsburger Aktienbank

- Deutsche Bank

- Flatex

INFO📣: Es gibt natürlich noch viele weitere Anbieter, die teilweise mit sehr guten Konditionen locken. Gerade für Fremdwährungskonten in NOK (Norwegische Kronen) und SEK (Schwedische Kronen) gibt es gute skandinavische Banken, die auch sehr attraktive Zinsen anbieten. Wir wollten uns in diesem Vergleich allerdings auf deutsche Banken fokussieren. Einige Sparkassen und Volksbanken bieten ebenfalls Fremdwährungskonten für Privatpersonen an – allerdings sind dazu online gar keine Informationen verfügbar, weshalb wir sie nicht berücksichtigt haben. Festgeld-Angebote oder andere längerfristige Anlagen mit einer Laufzeit von mehr als einem Monat haben wir ebenfalls bewusst nicht berücksichtigt.

Fremdwährungskonto in Schweizer Franken - Die Alternative zum Schweizer Bankkonto

Viele Personen in Deutschland haben enge Beziehungen zur Schweiz. Daher sind Fremdwährungskonten in Schweizer Franken besonders beliebt. Unserer Meinung handelt es sich dabei um eine ideale Alternative zum Schweizer Bankkonto, mit welcher sie bequem ihr Euro-Guthaben in Schweizer Franken wechseln können. Wichtig: Beachten Sie die Wechselkursaufschläge, die die meisten Banken nicht öffentlich kommunizieren.

Die beste Option für ein Fremdwährungskonto in Schweizer Franken ist ein Multi-Währungs-Konto bei der Neobank "Wise". Mit diesem können Sie Ihr Guthaben fast kostenfrei wechseln und es unbegrenzt lange kostenfrei halten. Falls Sie mit der zugehörigen Debitkarte Ausgaben in der Schweiz tätigen, wird automatisch Ihr Schweizer Franken Guthaben verwendet. Sie unterliegen also keinen Wechselkursschwankungen mehr. Hier erfahren Sie mehr über das Wise Multi-Währungs-Konto.

Welche Währungen werden angeboten?

Viele Banken bieten Konten in mehreren Währungen an. Oft ist es dabei so, dass international aufgestellte Institute die vielfältigsten Währungsangebote haben. Zudem können vermögende Kunden in der Regel Angebote in exklusiven Währungen erfragen, die sonst nicht öffentlich angeboten werden.

Anbieter

Anzahl der verfügbaren Fremdwährungen

Fremdwährungen

comdirect

12

AUD, TRY, ZAR, HUF, PLN, NOK, GBP, JPY, CAD, MXN, SEK, USD

Consorsbank

9

USD, GBP, CAD, AUD, NOK, SGD, TRY, ZAR, JPY

Fidor Bank

10

USD, JPY, CHF, AUD, NOK, CAD, GBP, NZD, PLN, TRY

Deutsche Industriebank

1

USD

Augsburger Aktienbank

6

USD, GBP, JPY, NOK, ZAR, AUD

Commerzbank

Keine öffentliche Auskunft.

-

Deutsche Bank

40

AED, AUD, BGN, CAD, BHD, CHF, CNY, CZK, DKK, GBP, HKD, HRK, HUF, ILS, INR, JOD, JPY, KES, KWD, LKR, MAD, MUR, MXN, NOK, NZD, OMR, PKR, PLN, QAR, RON, RSD, RUB, SAR, SEK, SGD, THB, TND, TRY, USD, ZAR

Flatex

3

GBP, USD, CHF

Deutlich wird, dass die Deutsche Bank die meisten Währungen anbietet. Ob dies ein entscheidender Vorteil ist, müssen Sie entscheiden. Denn nur, wenn Ihre gesuchte Währung auch von der Deutschen Bank angeboten wird, profitieren Sie auch davon.

Bei insgesamt 40 Währungen ist es aber sehr wahrscheinlich, dass Ihre gesuchte Währung dabei ist und Sie ein Fremdwährungskonto in dieser eröffnen können.

Girokonto-Pflicht im Überblick

Die meisten Banken eröffnen Fremdwährungskonten nur für Kunden, die bereits ein Girokonto bei Ihnen haben. Für Neukunden ist dies besonders ärgerlich, denn diese müssen sich so gleich um die Eröffnung von zwei Konten kümmern.

Die Fidor-Bank hat dagegen ihr Girokonto direkt mit einem Fremdwährungskonto kombiniert und bietet so einen Vorteil.

Anbieter

Muss ein zusätzliches Konto eröffnet werden?

comdirect

Ja

Consorsbank

Ja

Fidor Bank

Nein

Deutsche Industriebank

Ja

Augsburger Aktienbank

Ja

Commerzbank

Ja

Deutsche Bank

Ja

Flatex

Ja

Bei dem Broker Flatex können Sie zwar im Prinzip nur das Fremdwährungskonto nutzen, allerdings ist dies immer an ein Verrechnungskonto und ein Depot gebunden. Da das Konto sonst funktionell aber den Alternativen ähnelt, haben wir es bei diesem Vergleich miteinbezogen.

Gebühren im Überblick

Die Gebühren sind einer der wichtigsten Faktoren bei Fremdwährungskonten. Oft wirken sie auf den ersten Blick sehr gering und summieren sich dann doch zu einem beachtlichen Betrag. Dabei sind besonders die Kontoführungsgebühren, die Courtage und der Wechselkursaufschlag relevant für Anleger.

Wer allerdings mit seinem Fremdwährungskonto auch Auslandsüberweisungen tätigen möchte, sollte die damit verbundenen Gebühren ebenfalls überprüfen. Oft locken Banken nämlich damit, dass der Währungswechsel entfällt und Auslandsüberweisungen damit günstiger werden, um den finanziellen Vorteil dann schlussendlich mit hohen Grundgebühren zunichte zu machen.

Die Kontoführungsgebühren

Nicht jedes Fremdwährungskonto lässt sich kostenfrei führen. Oft werden dafür monatliche oder jährliche Gebühren fällig. Bei der Deutschen Bank muss man sowohl für das Fremdwährungskonto als auch für das aufgezwungene Girokonto Gebühren entrichten. Das summiert sich natürlich und macht das Angebot insgesamt eher unattraktiv.  

Anbieter

Wie hoch sind die Kontoführungsgebühren? (pro Jahr)

comdirect

0,00 €

Consorsbank

0,00 €

Fidor Bank

72,00 € (inkl. Mastercard)

Deutsche Industriebank

0,00 €

Augsburger Aktienbank

30,00 €

Commerzbank

Keine Auskunft.

Deutsche Bank

225,60 € (BasisKonto + Währungsanlagekonto)

Flatex

59,40 €

Die Kontoführungsgebühren der meisten Anbieter sind unserer Meinung nach einfach zu hoch für Kunden mit verhältnismäßig geringen Einzahlungsbeträgen.

Gebühren für die Einzahlung

Das Einzahlen von Geldbeträgen ist bei den wenigsten Anbietern kostenfrei. Wie hoch die Gebühren genau sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab – wie bspw. der Einzahlungsart (Überweisung in Fremdwährung oder Einzahlung in Euro), der jeweiligen Währung und des Gesamtbetrags. Wir gehen bei unserem Beispiel von einer Einzahlung von 5000 € in US-Dollar über das verbundene Girokonto aus. Die Wechselkursaufschläge rechnen wir erst im nächsten Schritt hinzu.

Anbieter

Gebühren für die Einzahlung

Gebühr für eine Einzahlung von 5000 € auf ein USD-Konto

comdirect

1 %

50,00 €

Consorsbank

19,99 €

19,99 €

Fidor Bank

1,50 % - 3,00 %

75,00 €

Deutsche Industriebank

0,30 %

15,00 €

Augsburger Aktienbank

0,00 €

0,00 €

Commerzbank

Keine Auskunft.

Keine Auskunft

Deutsche Bank

0,00 €

0,00 €

Flatex

0,00 €

0,00 €

Wechselkursaufschläge

Um die Gesamtgebühren für eine Einzahlung zu ermitteln, müssen Sie auch die Wechselkursaufschläge berücksichtigen. Denn nur die wenigsten Banken nutzen tatsächlich den Mittelkurs bei der Umrechnung von Geldbeträgen.

So hoch sind der Wechselkursaufschlag und die Gesamtgebühren:

Anbieter

Wechselkursaufschläge

Gesamtgebühr für eine Einzahlung von 5000 € auf ein USD-Konto

comdirect

ca. 1 %

ca. 100,00 €

Consorsbank

19,99 €

19,99 €

Fidor Bank

Keine Angabe zum Wechselkurs

    -

Deutsche Industriebank

ca. 0,4 %

35,00 €

Augsburger Aktienbank

ca. 0,55 %

27,50 €

Commerzbank

Ca. 1 %

Keine Auskunft

Deutsche Bank

ca. 0,50 %

25,00 €

Flatex

0,07%

3,50 €

Wie Sie sehen, müssen Sie bei vielen Banken bereits hohe Gebühren bei der Währungsumrechnung einkalkulieren. Einige Anbieter haben zudem noch Mindestbeträge, die Sie bei der Kontoeröffnung einzahlen müssen. Diese reichen von 500,00 € (comdirect) bis zu 5000,00 € bei der Deutschen Industriebank. Ob sich die Umrechnung von Euro in die Fremdwährung also wirklich lohnt, müssen Sie anhand Ihrer individuellen Ziele entscheiden.

Der wohl günstigste Anbieter ist Flatex. Allerdings würden wir aufgrund der limitierten Funktionalität kein Fremdwährungskonto für Personen empfehlen, die nicht ohnehin schon Depotkunden des Anbieters sind.

Welche Funktionen bieten Fremdwährungskonten?

Grundsätzlich erwartet man von einem Konto, dass man problemlos Überweisungen empfangen und tätigen, Zahlungen tätigen und Bargeld beziehen kann. Bei Fremdwährungskonten ist dies allerdings nicht immer möglich, denn die wenigsten Anbieter geben ihre Konten für den Zahlungsverkehr frei.

Überweisungen sind außerdem häufig nur an das jeweilige Referenzkonto möglich. Ein Fremdwährungskonto lässt sich in der Regel also nicht für tägliche Zahlungen und regelmäßige Überweisungen nutzen. Jedoch gibt es auch dabei einige Ausnahmen.

Anbieter

Auslandsüberweisungen empfangen

Auslandsüberweisungen durchführen

Zahlungen per Kreditkarte oder Bargeldabhebungen

SEPA-Überweisungen durchführen und empfangen

Zinsen

comdirect

Ja

Nur USD-Konto

Nein

Nur an das Referenzkonto

Nein

Consorsbank

Ja

Nein

Nein

Nur an das Referenzkonto

Nein

Fidor Bank

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

Deutsche Industriebank

Nein

Nein

Nein

Nur an das Referenzkonrto

0,30% - 0,60 % p.a

Augsburger Aktienbank

Nein

Nein

Nein

Nur an das Referenzkonto

Nein

Commerzbank

Ja

Keine Auskunft

Nein

Keine Auskunft

Nein

Deutsche Bank

Ja

Ja

Nein

Ja

Nein

Flatex

Nein

Nein

Nein

Nur an das Referenzkonto

Nein

Wirklich viele Funktionen bieten die meisten Fremdwährungskonten also nicht. Die Anbieter, die Auslandsüberweisungen ermöglichen, bieten dafür in der Regel keinen Kostenvorteil. So fallen für Auslandsüberweisungen über ein US-Dollar Konto der Deutschen Bank bspw. die ganz normalen Gebühren an. Dasselbe gilt für die comdirect und sehr wahrscheinlich auch die Commerzbank, welche uns auf eine Anfrage zu den aktuellen Konditionen leider keine Auskunft geben konnte, da die Gebühren individuell mit dem Kunden in der Filiale besprochen werden.

Welche Fremdwährungskonten wir guten Gewissens empfehlen können

Wie Sie sehen, unterscheiden sich die Anbieter von Fremdwährungskonten teilweise sehr deutlich. Welches Angebot für Sie am besten ist, hängt dabei von Ihren individuellen Anforderungen ab. Suchen Sie bspw. ein Fremdwährungskonto zur reinen Geldanlage? Dann ist vielleicht das Angebot der Deutschen Industriebank attraktiv für Sie.

Wenn Sie dagegen regelmäßig Geldbeträge empfangen möchten und Ihr Geld in einer sehr exotischen Währung, wie dem Jordanischen Dinar oder dem Saudischen Riyal lagern möchten, dann lohnt sich eventuell das Fremdwährungskonto der Deutschen Bank.

Wir können bei nahezu jedem Anbieter etwas Positives sehen. Für irgendeinen Anwendungsfall empfiehlt sich daher eigentlich jeder Anbieter, mit Ausnahme der Commerzbank, die die jeweiligen Konditionen nicht online kommuniziert.

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Die besten Fremdwährungskonten:

  • Das Fremdwährungskonto der Deutschen Bank: Ein gutes Konto für Personen, die eine besonders exotische Währung erwerben möchten oder bereits über ein Wertpapierdepot bei der Bank verfügen. Dividenden in Fremdwährungen können so nämlich kostenfrei gutgeschrieben werden.
  • USD-Tagesgeld der Deutschen Industriebank: Hierbei handelt es sich wohl um das beste Konto für die reine Geldanlage. Es werden günstige Umrechnungskurse geboten und zudem sogar noch Zinsen gezahlt!
  • comdirect Währungsanlagekonto: Das Fremdwährungskonto der comdirect ist eines der beliebtesten seiner Art. Wir finden es recht praktisch, dass man das US-Dollar-Konto für Überweisungen nutzen kann. Den wirklichen Vorteil sehen wir jedoch als Verrechnungskonto bei einem bestehenden Wertpapierdepot.

Zusammenfassung: Wo liegen die Vor- und Nachteile der Fremdwährungskonten?

Spätestens jetzt sollte Ihnen klar sein, dass es das perfekte Fremdwährungskonto nicht gibt. Die Vor- und Nachteile der vorgestellten Anbieter erfahren Sie hier:

comdirect-Währungsanlagekonto

Das gefällt uns:

👍🏻 Keine Kontoführungsgebühren

👍🏻 USD-Konto ermöglicht Überweisungen

👍🏻 Nutzbar als Verrechnungskonto für Wertpapierdepots

👍🏻 Einfach präsentierte Informationen

👍🏻 Freundlicher Kundensupport

Das gefällt uns nicht:

👎🏻 Hohe Umrechnungsgebühren

👎🏻 Nicht ohne Girokonto nutzbar

👎🏻 Keine Kreditkarte verfügbar

👎🏻 Überweisungen gehen nur mit dem USD-Konto

Commerzbank-Fremdwährungskonto

Das gefällt uns:

👍🏻Angeblich viele Währungen verfügbar

👍🏻 Überweisungen können von dem Fremdwährungskonto ausgeführt werden

Das gefällt uns nicht:

👎🏻 Informationen werden nur in einer Filiale preisgegeben

👎🏻 Keine Auskunft per Telefon oder über das Internet möglich

👎🏻 Informationen werden auf der Website nur sehr dezent präsentiert

👎🏻 Keine Angaben zur Mindestanlage oder ähnlichen Details

Deutsche Bank Fremdwährungskonto

Das gefällt uns:

👍🏻 40 verschiedene Währungen!

👍🏻 Bietet die meisten Funktionen eines normalen Kontos

👍🏻 Zusätzliche Währungen sind für vermögende Kunden verfügbar

👍🏻 Keine Gebühren für die Einzahlung

👍🏻 Relativ gute Wechselkurse

Das gefällt uns nicht:

👎🏻 Das maxblue-Depot oder ein reguläres Konto sind verbindlich

👎🏻 Hohe Kontoführungsgebühren

👎🏻 Relativ komplexe Preisstruktur

USD-Tagesgeld-Konto der Deutschen Industriebank

Das gefällt uns:

👍🏻 Das Guthaben wird verzinst

👍🏻 Niedrige Gebühren

👍🏻 Ideal, um größere USD-Beträge zu „parken“

👍🏻 Auswahl zwischen Tages- und Festgeld

👍🏻 Unkomplizierte Preisgestaltung

Das gefällt uns nicht:

👎🏻 Relativ geringe Funktionalität

👎🏻 Nur in USD verfügbar

Fremdwährungskonto der Augsburger Aktienbank

Das gefällt uns:

👍🏻 Relativ niedrige Gebühren

👍🏻 Unkomplizierte Kostenstruktur

👍🏻 Direkte Abwicklung von Wertpapier-Aufträgen möglich

Das gefällt uns nicht:

👎🏻 Geringe Funktionalität

👎🏻 Nur für Kunden der Bank interessant

Flatex

Das gefällt uns:

👍🏻 Sehr niedrige Umrechnungsgebühren!

👍🏻 Relativ geringe Kontoführungsgebühren

👍🏻 Kostenlose Kontoeröffnung

👍🏻 Für Flatex-Depotinhaber sehr interessant

👍🏻 Attraktiv, um Geldbeträge zu „parken“

Das gefällt uns nicht:

👎🏻 Sehr geringe Funktionalität

👎🏻 Nur für Depotinhaber nutzbar

👎🏻 Es werden lediglich 3 Währungen angeboten

Fidor

Das gefällt uns:

👍🏻 Hohe Funktionalität

👍🏻 Es können mehrere Fremdwährungen in einem Konto gehalten werden

Das gefällt uns nicht:

👎🏻 Hohe Umrechnungsgebühren

👎🏻 Intransparente Wechselkurse

👎🏻 Komplexe Preisstruktur

Was sind die Alternativen?

Wenn Sie daran gedacht haben, dass Sie Ihr Fremdwährungskonto einfach im Urlaub nutzen können, sind Sie sicherlich enttäuscht. Allerdings besteht kein Grund zur Sorge, denn es gibt zwei interessante Alternativen. Mit dem Wise Multi-Währungs-Konto oder Revolut können Sie Ihr Guthaben in teilweise über 50 verschiedenen Währungen halten und dieses auch jederzeit für Zahlungen und Bargeldabhebungen verwenden.

Die beiden Alternativen kommen beinhalten nämlich Mastercard und vereinen so die Vorteile eines Girokontos mit den Vorteilen eines Fremdwährungskontos. Zudem profitieren Sie von deutlich besseren Wechselkursen, sehr geringen Gebühren, kostenfreien Bargeldabhebungen und kostenfreien Zahlungen im In- und Ausland.

Wie gut diese Alternativen im Vergleich zur comdirect und der Fidor-Bank sind, sehen Sie in diesem Vergleich:

Wise Multi-Währungs-Konto

Revolut

comdirect Fremdwährungskonto

Fidor-Bank

Verfügbare Währungen

Über 50 Währungen in einem Konto

28 Währungen in einem Konto

12 Währungen - 1 Währung pro Konto

10 Währungen in einem Konto

Bankverbindung(en)

USA, Großbritannien, Eurozone (IBAN), Australien, Neuseeland

USA, Großbritannien (Euro)

Euro (IBAN)

Euro (IBAN)

Wechselkurs

0,35 % - 2 % schlechter als der Mittelkurs

Mittelkurs (bis zu 1 % schlechter am Wochenende)

ca. 1 % schlechter als der Mittelkurs

Keine öffentlichen Angeben / Informationen nur auf Nachfrage

Kontoeröffnunsgebühr

0,00 €

0,00 €

0,00 €

0,00 €

Mindesteinlage

0,00 €

0,00 €

500,00 €

0,00 €

Monatliche Gebühr

0,00 €

0,00 €

0,00 €

6,00 €

Zahlungskarten

Mastercard

Mastercard

-

Mastercard

Gebühr für die Ausstellung der Debitkarte

0,00 €

6,00 €

-

0,00 €

Abhebegebühren in Fremdwährungen

0,00 € bis 250,00 €

0,00 € bis zu einem Gesamtbetrag von 200,00 €/Monat - Anschließend bis zu 2 %

-

3,00 € + 1,50 %

Gebühren für Auslandsüberweisungen

ca. 0,5 %

0,00 € (ab der 2ten monatlichen Überweisung 0,50€)

ca. 3 % Gesamtgebühr (nur USD)

0,50 % + ca. 8,50 €

Gebühren für Zahlungen im Ausland

0,00 €

0,00 € (bis 1000,00 € pro Monat - danach 0,50 %)

-

1,50 %

Karteineinsatz in Deutschland

0,00 €

0,00 €

-

0,00 €

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