Jan Watermann
Autor
Jan ist als digitaler Nomade Experte für grenzüberschreitende Geldtransfers und Internationalisierung. Für Monito teilt er sein Wissen in Inhalten, die speziell auf die DACH-Region ausgerichtet sind.
Byron Mühlberg
Tester
Byron ist Autor bei Monito und hat ein großes Interesse an der Schnittstelle zwischen Personal Finance und Technologie. Als ehemaliger Journalist vermittelt er komplexe Informationen so, dass sie von einem breiten Publikum verstanden und geschätzt werden.
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Mehr erfahrenNeon ist eine exzellente Neobank (8,0/10), die wir uneingeschränkt weiterempfehlen. Besonders überzeugen uns die Gebühren für Zahlungen im In- und Ausland (9,3/10) und die Kundenzufriedenheit (8,1/10). Auch die Vertrauenswürdigkeit von Neon kann auf ganzer Linie überzeugen (7,9/10), obwohl die Neobank noch relativ jung ist. Abgerundet wird dies von einem überzeugenden und nutzerfreundlichen Service (6,5/10).
Wir empfehlen Neon an alle Interessenten, die ein attraktives Girokonto mit exzellenten Konditionen suchen. Aufgrund der niedrigen Gebühren für den Auslandseinsatz, bietet sich Neon vor allem für Vielreisende an. Da aber auch die Konditionen für den Inlandseinsatz exzellent sind, können wir grundsätzlich allen Nutzergruppen zu Neon raten.
Neon ist nur für Einwohner der Schweiz verfügbar. Grenzgänger und andere Personen mit Wohnsitz außerhalb der Schweiz müssen auf die Neobank verzichten.
Neon wurde von uns anhand strenger Kriterien bewertet und beurteilt. Dabei analysierten unsere Experten mehrere Schlüsselkriterien, darunter Kundenrezensionen, die prozentualen Kosten verschiedener Transaktionsarten, Aufladeoptionen, den Zugang zum Kundenservice sowie geschäftliche und rechtliche Kennzahlen wie den Umsatz, die Lizensierung und die Unternehmensgröße. Wie alle Monito-Bewertungen wurde auch die Bewertung von Neon von mindestens einem weiteren Monito-Experten überprüft.
Sämtliche Bewertungen und Empfehlungen werden unabhängig von der Monito-Redaktion verfasst. Wenn Sie sich über unsere Links bei einem empfohlenen Dienstleister anmelden, verdienen wir unter Umständen eine kleine Provision.
Neon bietet Bankdienstleistungen in Kooperation mit der Hypothekarbank Lenzburg an. Dadurch unterliegen Kundeneinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 CHF der gesetzlichen Einlagensicherung.
Neon-Kunden sind durch getrennte Benutzerkonten und HTTPS vollständig abgesichert. Die Karten sind außerdem 3-D Secure.
Neon hat aktuell etwa 70.000 Kunden und erzielt einen jährlichen Umsatz von etwa einer Million Schweizer Franken. Dieser soll in den nächsten Jahren weiter ansteigen.
Die Preisgestaltung von Neon ist attraktiv und transparent. Besonders gut finden wir, dass es lediglich zwei Kontomodelle mit klaren Unterschieden gibt.
Exzellente Smartphone-App mit vielseitigen Funktionen, die bei den Neon-Nutzern besonders beliebt ist.
Sehr flexibles Girokonto mit attraktiven Preisen. Die Kontoverwaltung ist hier besonders unkompliziert.
Der Neon-Support ist zu normalen Geschäftszeiten per Telefon oder E-Mail erreichbar.
Neon bietet kontaktlose Zahlungen, Online-Zahlungen, Apple Pay und Google Pay an. Leider gibt es keine Möglichkeiten, bestehende Rechnungen mit anderen Neon-Kunden zu teilen.
Das Wichtigste zuerst: Können Sie überhaupt das Angebot der Neon-Bank nutzen?
Als Schweizer Neobank steht Neon leider nur Schweizer Staatsbürgern und bestimmten Personen zur Verfügung, die in der Schweiz ansässig sind. Grundsätzlich können die Staatsbürger aller EU-Staaten und Personen aus ausgewählten Drittländern ein Konto eröffnen.
Einige ausländische Staatsangehörige mit Wohnsitz in der Schweiz, darunter auch amerikanische Staatsbürger, können zur Zeit kein Konto bei Neon eröffnen. Allerdings wird öffentlich darauf hingewiesen, dass dies lediglich aus technischen Gründen nicht möglich ist. Neon hat keine Präferenz bezüglich der Herkunft der eigenen Kunden und wird zukünftig weiter daran arbeiten, das eigene Angebot immer mehr Menschen zur Verfügung zu stellen.
Hier lernen Sie einige andere Schweizer Banken kennen, die auch für Personen mit Wohnsitz im Ausland ein Konto eröffnen. Falls Sie sich dazu entschieden haben, in die Schweiz zu ziehen, finden Sie hier unseren Insider-Guide.
Derzeit bietet Neon ausschließlich auf Schweizer Franken (CHF) lautende Bankkonten an. Seit dem 30.06.2020 ist es jedoch möglich, über Wise Geldbeträge in über 20 verschiedene Währungen zu versenden.
Neon unterstützt mit Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch nahezu alle Amtssprachen der Schweiz. Wir finden es positiv, dass nicht nur die App und die Website, sondern der gesamte Kundendienst in den Sprachen verfügbar ist.
Als Kunde erhalten Sie eine sehr schöne, neonpinkfarbene Prepaid-Kreditkarte des Anbieters mastercard. Diese ermöglicht Ihnen den Zugriff auf Ihr Bankguthaben und kann auch direkt zum Geldabheben an Bankomaten verwendet werden. Da mastercard-Kreditkarten nahezu weltweit akzeptiert werden, haben Sie mit Neon auch keine Probleme bei Zahlungen und Abhebungen im Ausland.
Mit Neon haben Sie ein festgelegtes Tages- und Monatslimit. Pro Tag können Sie maximal 1000 CHF abheben, 5000 CHF online bezahlen und 5000 CHF über ein Kartenterminal im Einzelhandel ausgeben. Das monatliche Limit für diese Art von Transaktionen liegt dagegen bei 10.000 CHF. Eine Ausnahme sind Überweisungen aus der Neon-App. Dort liegt das Tageslimit bei 24.000 CHF.
Neon liegt in einigen Kern-Funktionen zwar gegenüber der direkten Konkurrenz aus der EU zurück, allerdings bietet es dennoch eine Auswahl interessanter Partnerschaften. Diese bieten Neon-Kunden Leistungen, die das Unternehmen eigentlich nicht selbst anbieten kann: Eine klare Win-Win-Situation.
Seit dem 30.06.2020 unterhält Neon eine direkte Partnerschaft mit Wise. Damit ist es die erste Schweizer Bank, die mit dem Fintech-Giganten eine direkte Partnerschaft eingeht und Auslandsüberweisungen in über 20 Währungen direkt aus der App anbietet. Die Gebühren starten bei nur 0,75 % (Wise-Gebühr + 0,4 % Neon-Aufschlag) und sind im Vergleich zu der vorherigen „Flat-Fee“ von 1,5 % um bis zu 50 % günstiger.
So schneiden die Gebühren von Auslandsüberweisungen im Vergleich zu anderen Transfer-Dienstleistern und klassischen Schweizer Banken ab:
Die Kontoführung und die Verwendung im Alltag ist kostenfrei. Lediglich ab zwei Bargeldabhebungen pro Monat fällt eine Gebühr pro Abhebung an.
Bis zu 2 Bargeldabhebungen sind kostenfrei. Weitere Abhebungen werden mit 2 CHF in Rechnung gestellt.
Online-Ausgaben mit Neon sind unabhängig von der Währung und dem jeweiligen Land kostenfrei.
Auslandszahlungen sind mit Neon kostenfrei. Dabei wird der Mastercard-Wechselkurs verwendet.
Beim Karteneinsatz im Inland fallen seitens der Neon-Bank grundsätzlich keine Gebühren an. Besonders positiv finden wir, dass auch für die Sperrung der Kreditkarte im Verlustfall keine Gebühren erhoben werden – Eine Leistung, die sich viele herkömmliche Schweizer Banken gerne mit hohen Gebühren bezahlen lassen.
Als Kunde bezahlen Sie hier nur für die Ausstellung der Kreditkarte (10 CHF für die Erstkarte, 20 CHF für die Zweitkarte) und eine Gebühr von 2 CHF für die Abhebung an einem Geldautomaten (die ersten 2 Abhebungen pro Monat sind kostenfrei).
Für das Bezahlen im Ausland berechnet Neon keine Gebühren. Dabei gilt der mastercard Mittelkurs, den Sie hier einsehen können.
Das Abheben von Bargeld im Ausland kostet eine Pauschalgebühr von 1,5 %. Diese wird Ihnen direkt von Ihrem Neon-Konto abgezogen. Wir finden es schade, dass für die Bargeldabhebung kein Freibetrag eingeräumt wird. Revolut und Wise-Multi-Currency-Account sind dabei deutlich kundenfreundlicher.
Möchten Sie Geld aus der Schweiz in das Ausland überweisen, bezahlen Sie eine Pauschalgebühr zwischen o,8 % und 1,7 %. Wie hoch diese letztendlich ausfällt, hängt vor allem vom Zielland und dem Überweisungsbetrag ab. Positiv anzumerken ist allerdings, dass auch dabei kein Wechselkursaufschlag anfällt und die Gebühren transparent dargestellt werden.
Im Play Store hat Neon sehr gute Bewertungen erhalten.
Die Administration Ihres Kontos erfolgt ausschließlich über die Smartphone-App. Diese ist außerordentlich schön gestaltet und bietet eine große Auswahl an Features. Wir sehen keinen Grund, warum man eine Web-App vermissen sollte, da alle Funktionen bequem über die Smartphone-App ausführbar sind.
Die Highlights im Überblick:
Nein, um ein Neon-Konto zu eröffnen, müssen Sie in der Schweiz leben. Sie können als Ausländer aber auch bei einer anderen Schweizer Bank ganz problemlos ein Konto eröffnen. Hier erfahren Sie, was Sie beachten müssen.
Neon bietet in der Schweiz ein einzigartiges Angebot. Als Nutzer erhalten Sie einen komplett digitales Schweizer Bankkonto, das die Vorteile einer klassischen Bank mit den Vorteilen des digitalen Zeitalters kombiniert. In unserem tiefgreifenden Review erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile von Neon.
Ja!🎉 Im Gegensatz zu vielen anderen Fintech-Banken, können Sie mit Neon problemlos das Gehalt von Ihrem Arbeitgeber in der Schweiz empfangen.
Nein. Um ein Konto mit Neon zu eröffnen, müssen Sie in der Schweiz leben und dort steuerpflichtig sein.
Aktuell bietet Neon leider keine Bankkonten für amerikanische Staatsbürger an. Dies ist technischen Gründen geschuldet.
Ja, Sie können Neon und Twint zusammen nutzen.
Ja! Neon ist mit sämtlichen Diensten kompatibel und lässt sich einwandfrei mit unterstützten Smartphones nutzen.
Sie kennen die oft unverschämten Kosten für Überweisungen ins Ausland wahrscheinlich nur zu gut. Nachdem sie 2013 selbst mit dieser Frustration konfrontiert waren, starteten die Monito-Gründer François, Laurent und Pascal eine Geldtransfer-Suchmaschine, um die besten Geldtransferdienste auf der ganzen Welt zu vergleichen.
Heute vertrauen rund 8 Millionen Menschen jedes Jahr auf die preisgekrönten Vergleiche, Bewertungen und Leitfäden von Monito. Unsere Empfehlungen werden durch Millionen von Preisdatenpunkten und Dutzende von Expertentests gestützt - so können Sie beruhigt die beste Entscheidung treffen.
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Die Experten von Monito verbringen zahlreiche Stunden mit dem Testen und Vergleichen von Geldtransfer-Dienstleistern.
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